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Wandmosaike in der Volksschule Wörgl

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Name Wandmosaike in der Volksschule Wörgl
Standort 6300, Wörgl
Beschreibung
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Die Volksschule Wörgl wurde 1956/57 nach Plänen von Architekt Jakob Walcher von Stadtbaumeister Ing. Hoschek errichtet. Aufgrund der schlichten Architektursprache (dreigeschossiger Baukörper mit Satteldach und regelmäßiger Fassadengliederung mit Fensterbändern) und der laufenden Erneuerungen kommt dem Bau der Volksschule Wörgl selbst keine ausreichende geschichtliche, künstlerische oder sonstige kulturelle Bedeutung im Sinne des Denkmalschutzgesetzes zu.

Anders verhält es sich mit den beiden im Zuge der Kunst-am-Bau-Aktion des Landes 1958 geschaffenen Wandmosaiken von Wilfried Kirschl an der Westwand des Stiegenhauses. Diese Bildschöpfungen weisen durch ihren (halb-)öffentlichen Charakter und die kunstvolle Ausführung auch für sich Bedeutung im Sinne der Kriterien des Denkmalschutzgesetzes auf. Die beiden Mosaike nehmen die gesamte Höhe der Wandflächen zwischen den Obergeschossen ein. Sie sind vom Künstler selbst mit Steinen und Smalten im traditionellen Verfahren zusammengefügt worden. Die übereinander gestellten und nur durch den Stiegenaufgang getrennten Bildwerke sind als eine Wandkomposition mit dem Thema „Dreifache Ehrfurcht vor dem Leben" konzipiert. Kirschl gestaltete das für ein Wandbild eher ungewöhnliche, abstrakte Thema durch gegenständliche Darstellungen mit symbolhaftem Gehalt (junges Mädchen mit Pelikanen, Baum, verschiedene Tiere, Elemente des Kosmos und abstrakte Formen) zu einer reizvollen Symbiose. Seine Gestaltung ist flächig, teils mit kleinen in sich geschlossenen Einzelgruppen, teils mit nebeneinander stehenden Einzelkörpern. Die formale und farbliche Vereinfachung ist in diesen frühen Jahren von Kirschls künstlerischer Entwicklung bereits erkennbar, die Grundfarben Rot, Grün, Gelb und Blau sind als Hauptfarben eingesetzt.

Quellen

  • Bundesdenkmalamt - Kulturbericht

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