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Innschiffahrt

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Standort 6300, Wörgl
Datum . Dezember
Enddatum . Dezember
Kategorie Verkehr
Beschreibung
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Beschreibung

Waren regelmäßige Landungsplätze für die Innschiffahrt ohnehin Vorrecht der Städte Kufstein und Rattenberg, so befand sich zumindestens der Landeplatz in Kastengstatt für das Bergwerk in Kitzbühel und die Kohle aus Bad Häring in unmittelbarer Nähe zu Wörgl. Damit war Wörgl zwar an dem bis Mitte des 19. Jahrhunderts regen Frachverkehr auf dem inn nicht unmittelbar beteiligt, profiierte aber Wohl in einer Weise davon, die man mit dem heutigen Terminus als Umwegrentabilität beschreiben könnte, wenn erzählt wird, daß die durstigen Kehlen der Schiffer beim Schachtnerwirt gerne gelabt haben sollen. Es ist durchaus vorstellbar, daß auch andere Wörgler Betriebe von den Schiffsleuten frequentiert wurden, die ganz einfach nicht gekommen wären, hätte es keine Innschiffahrt und keinen Anlegeplatz in der Nähe gegeben. Auch das Schopperhandwerk, also jenes der Innschiffbauer und Schiffsleute, das in Wörgl bis ins 19. Jahrhundert hinein zumindestens vertreten war, ließ Wörgl indirekt am Frachverkehr auf dem inn Anteil nehmen, wenn auch in weit geringerem Ausmaß als andere Orte. Und auch "Schiffsmeister", frühe Fuhrwerksunternehmer, und die von Ihnen beschäftigten Schiffsknechte, welche wiederum die zugpferde der Flöße am Inn entlang führten, gab es zwar ebenfalls in Wörgl, aber die Einheimischen fanden eher als Roßknechte bei den transporten vom und zum Fluß Verwendung.

In diesem Zusammenhang soll auch die Überquerung des Inns nicht unerwähnt bleiben. Nun würde sich wohl lächerlich machen, wer die Innüberfuhr als Transportunternehmen darstellen würde. aber doch wurde die einsetzende Amtsmüdigkeitvon Spp Leiminger, dem letzten Fährmann von Tirol, von vielen Seiten als Wehmut betrachtet. Aber auch hier war es wohl eher ein Zusatznutzen, den man nicht missen wollte, als von dem Verlußt der Innfähre folgendermaßen gewartnt wurde: "Denn die Überfuhr mit dem Inn gehört zu den Sympathiebildern der Fremdenverkehrswerbung von Wörgl., Unterangerberg und Angath. Diese Befürchtungen bestanden zurecht, denn der Innsteg kann seit 1982 wohl das Transportproblem lösen, aber das Flaier der alten überfahrt kann er wohl nicht ersetzen.

So sollte die Überfuhr nach Angerberg zwar die letzte, nicht aber die erste in der Nähe von Wörgl sein. Schon seit Menschengedenken war ein Stück flußaufwärts an der Gemeindegrenze zu Kundl das Anwesen "Zu Mosen im Tal" an beiden Seiten des Inns angesiedelt, mit dem Haus am linken und Stall am rechten Ufer des Inns, also brauchte es eine Fähre zur Bewirtschaftung, Später wurden dann Gleitseile montiert und Überfuhren von großen Holzlasten oder Vieh durchgeführt, wofür vom Fährmann auch eine Prüfung abgelegt werden musste. Ob diese Überfuhr von Mosen im Tal bei Söcking die Vorgängering der Fähre von Sepp Laiminger war, darüber gehen die Meinungen auseinander. Eine weitere Fähre, die ein Stück flußabwärts beim Aichererbauern operierte, war es sicher nicht

Quellen

  • Josef Zangerl - Wörgl - Ein Heimatbuch

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