Ein Blog von Arno Abler, Bürgermeister der Stadt Wörgl
Wörgl - Panorama

Herzlich willkommen auf meinem Blog "Wörgl-Panorama"!

Als Bürgermeister der Stadt Wörgl trage ich die Hauptverantwortung für die Entwicklung dieser Gemeinde.
Aber wohin die Reise geht, entscheiden mit mir die Mitglieder des Stadt- und Gemeinderats, die Verantwortlichen der Vereine, Betriebe und Behörden und allen voran der Souverän, die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

In diesem Blog zeige ich Ihnen meine Sicht auf Wörgl und zahlreiche Themen, die mich in der Stadt und darüber hinaus beschäftigen. Ich lade Sie herzlich ein, mit mir zu diskutieren und freue mich auf Ihre Sicht. Ihre Ideen, Vorschläge aber auch Kritik sollen helfen, gemeinsam den besten Weg zu gehen.

Arno Abler
Bürgermeister der Stadt Wörgl


Podiumsdiskussion bei der eGov-Konferenz

Die Österreichische eGovernment-Konferenz 2010 der Donau-Universität Krems, des österr. Städtebundes und des österr. Gemeindebunds fand – hochkarätig bestückt – am 5. Februar im Wörgler Veranstaltungszentrum KOMMA statt.

Und das war kein Zufall!

Ich hatte dabei die Ehre, mit einschlägigen Persönlichkeiten am Podium zu diskutieren und in einem eigenen Vortrag das bereits viel beachtete Modell Wörgl zu skizzieren. Einen Bericht über die Konferenz gibt es auf Digital Government 2.0.

Die Stadt Wörgl hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem österreichweiten Referenzmodell für kommunales eGovernment entwickelt und steht heute kurz vor der Umsetzung der Vision, die städtischen Verwaltungsverfahren durchgängig vom Antrag bis zur Erledigung medienbruchfrei und damit papierlos abwickeln zu können.

Haben wir vor etwa zwei Jahren die innovative Gemeindeplattform vivomondo entwickelt, auf der www.woergl.at läuft und die von Anfang an als Frontend für eGovernment konzipiert war, gibt es heute bereits echte Online-Formulare, welche die Informationen direkt in einen amtsinternen elektronischen Akt weiterleiten. Dort werden sie von den zuständigen Sachbearbeitern effizient und mit hoher Qualität bearbeitet und erledigt. In Kürze – die dafür notwendige offizielle Amtssignatur der Stadt ist bereits in Vorbereitung – werden diese Erledigungen auch online zustellbar und damit der Kreis geschlossen sein.

Damit ist es aber nicht getan! Natürlich ist eine Straffung der Verwaltung, die mit Kosteneinsparungen und gleichzeitig höherer Qualität verbunden ist, ein sehr erstrebenswertes Ziel. Die Zukunft bietet aber noch viel mehr, und zwar auf zwei parallelen Wegen.

Zum Einen bietet eGovernment die Chance für Städte und Gemeinden, effektiv zusammenzuarbeiten. Es ist nun realistisch möglich, dass sich eine Gemeinde in einem bestimmten Fachgebiet spezialisiert und dieses Feld auch für andere Kommunen mitbetreut. Ein gutes Beispiel dafür ist das Bauverfahren, das höchst komplex und rechtlich anspruchsvoll ist und hohe organisatorische Anforderungen stellt. Eine kleine Gemeinde, die nur zwei bis drei Bauvorhaben jährlich abwickeln muss, ist dabei rasch überfordert. Dabei ergeben sich enorme Einsparungen im Verwaltungsbereich und gleichzeitig eine wesentliche Verbesserung der Verfahrenssicherheit und -qualität. Die Stadt Wörgl wird in Kürze erste gemeindeübergreifende Kooperationsmodelle starten und hier Erfahrungen sammeln.

Der zweite Weg ist noch spannender. Er betrifft die Gemeinde und ihre Mitglieder im weitesten Sinne, also die Bürger, Unternehmen, Vereine, Organisationen, Politiker und Verwaltungsmitarbeiter. Sie alle haben konkrete Interessen an der Entwicklung ihrer Heimatstadt und sie alle könnten sich – die organisatorischen und technischen Grundlagen vorausgesetzt – in diesen Interessensfeldern aktiv einbringen, an der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung teilnehmen, Informationen beitragen oder sich einfach nur selber im Detail informieren.

Dazu sind aber Werkzeuge zu entwickeln, die diese Partizipation reibungslos ermöglichen, und damit unsere Gesellschaft zu einer neuen gemeinsamen Qualität führen können. Solche Werkzeuge sind bereits in Entwicklung und werden in Kürze vorgestellt. Über die nächsten Jahre müssen sie ergänzt, optimiert, erweitert und den konkreten Anforderungen angepasst werden. Ideen dazu sind herzlich willkommen!

Die modernen Möglichkeiten des eGovernment können so helfen, unsere Gesellschaft zu einer neuen partizipativen Demokratie als goldenem Mittelweg zwischen der Repräsentativ- und der Basisdemokratie weiterzuentwickeln, die ungeahnte Chancen eröffnen wird. Ich freue mich sehr darauf, diese beiden Wege zu beschreiten.

Arno Abler
Bürgermeister der Stadt Wörgl
a.abler@stadt.woergl.at

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eGovernment , gemeindekooperation , partizipative demokratie


Die Gemeinden Tirols

Stagnierende Einnahmen im Sog der globalen Rezession und gleichzeitig der ständige Ruf nach mehr und besseren öffentlichen Leistungen setzen die Gemeinden gehörig unter Druck.

Immer lauter werden die Stimmen, die als einfaches Rezept nach Gemeindezusammenlegungen rufen und glauben, dass durch die Abschaffung von ein paar Bürgermeistern und Gemeindesekretären alles getan sei. Aber weit gefehlt! Dies würde nur dazu führen, dass regionale Strukturen, Identitäten und Netzwerke zerstört würden und der Grundsatz der Subsidiarität wieder etwas mehr unter die Räder käme.

Der richtige Weg – und der wird sich durchsetzen – ist die Kooperation von Gemeinden, die Spezialisierung auf besondere Kompetenzfelder und die Nutzung von Einsparungen und Synergieeffekten nach wirtschaftlichen Grundsätzen. Denn natürlich ist es nicht vertretbar, dass eine Gemeinde ihr gesamtes Budget für die eigene Verwaltung verwenden muss, ohne noch Mittel für neue Infrastruktur und die kommunale Wohlfahrt übrig zu haben.

Mit anderen Worten: Gemeinden müssen wie erfolgreiche Unternehmen agieren, sich anpassen, zusammenarbeiten und mit innovativen Ideen und Konzepten ihren Bestand immer wieder rechtfertigen, ohne ständig am Tropf des Gemeindeausgleichsfonds zu hängen.

Dabei braucht aus nicht unbedingt starre Gemeindeverbandsstrukturen. Das funktioniert auch ganz einfach und unbürokratisch im Wege des Leistungsaustauschs. Was spricht dagegen, dass eine Gemeinde für alle benachbarten Regionsgemeinden die Lohnverrechnung übernimmt, so wie das schon heute bei den Standesämtern gemacht wird?

Was spricht dagegen, dass eine Gemeinde die Sportstätten der gesamten Region verwaltet und mit modernen Hilfsmitteln ein effizientes Facility-Management für alle führt?

Was spricht dagegen, dass zum Beispiel die dynamische Stadt Wörgl mit ihrer Baukompetenz diese weiter ausbaut und für die gesamte Region die komplexen Bauverhandlungen und –verfahren abwickelt?

Auch bei einer Operation fühlt man sich bei einem routinierten Chirurgen sicherer, der diesen Eingriff täglich macht, als bei einem, der ihn nur zweimal im Jahr durchführt.

Diese Backoffice-Kooperationen müssen sich nicht unbedingt auf physisch benachbarte Gemeinden beschränken. Durch die modernen Möglichkeiten der Informationstechnologie können auch weit entfernte Kommunen auf diese Art zusammenarbeiten.

Durch solche Rationalisierungen können einerseits hohe und sehr spezifische Qualitätsstandards erreicht und andererseits trotzdem erhebliche Kosteneinsparungen lukriert werden. Anwendungsfelder dafür gäbe es viele. Wohnungsverwaltung, Straßensanierung, Bauhofleistungen, EDV-Betreuung, regionale Gemeindezeitung, Meldewesen, Verkehrsregelungen, Veranstaltungswesen, und, und, und.

Die Stadt Wörgl ist mit ihren gerade in Umsetzung begriffenen eGovernment-Maßnahmen auf dem besten Weg in eine solche Zukunft. Und wir werden in Kürze erste Nachbargemeinden einladen, diese Kooperationsmöglichkeiten mit uns gemeinsam zu testen.

Mein Freund und Präsident des Tiroler Gemeindeverbands, Dr. Ernst Schöpf, sieht das übrigens laut Interview in der TT genauso wie ich.

Arno Abler
Bürgermeister der Stadt Wörgl
a.abler@stadt.woergl.at

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gemeindezusammenlegung


Menschen schreiben das Wort Wörgl

JAA, jetzt ist es soweit! Die Kandidaten der Bürgermeisterliste sind vor den Vorhang getreten und haben sich beim Wahlauftakt, Freunden, Bekannten und den Kolleginnen und Kollegen vorgestellt. Ein tolles Team von A - Z !

In der Aula des Bundesschulzentrums herrschte Samstag Nachmittag ausgelassene Stimmung. Die Listenmitglieder samt zahlreichen Freunden bildeten gemeinsam das Wort "Wörgl" ab, das von Fotograf Christoph Ascher professionell abgelichtet wurde. Geduld und Aufmerksamkeit waren gefordert, aber auch Humor und Kontaktfreudigkeit, bis alle richtig standen und das Schriftbild den kritischen Fotografen zufrieden stellte.

Nach meiner kurzen Präsentation des Arbeitsprogramms "Wörgl 2016" konnte ich die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten der Presse und den Gästen vorstellen. Fast alle der 42 Mitstreiter hatten sich an diesem wunderschönen Nachmittag eingefunden, der sonst für Kitzbühel oder Schifahren genutzt worden wäre.

Und ich bin richtig stolz auf dieses tolle Team!

Jede und jeder Einzelne eine starke Persönlichkeit mit Kompetenz und Engagement. Dabei ist die Liste sehr ausgewogen nach Geschlechtern, Alter, Stadtteilen und Interessensgebieten. Sie alle wollen sich engagieren für eine gute und verantwortungsvolle Weiterentwicklung unserer Stadt Wörgl. Und genau das werden wir gemeinsam tun! Ich werde meine Freunde und Listenkollegen in den nächsten Tagen natürlich ausführlich persönlich vorstellen. Man darf gespannt sein :-)

Feuerball

Aber das Beste zum Schluss. Es gibt diesmal auf der Bürgermeisterliste ein einzigartiges, neues Wahlsystem:

Der Wähler selber bestimmt bei uns, WER von den 42 Kandidatinnen und Kandidaten in den Gemeinderat einzieht !!!!!!

Nähere Details dazu in Bälde hier im Blog. Wir entwickeln die kommunale Demokratie ein Stück weiter!

Arno Abler
Bürgermeister der Stadt Wörgl
a.abler@stadt.woergl.at

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bürgermeisterliste , gr-wahl


FCB Logo

Wenn ich auch in den allermeisten Fällen die journalistische Arbeit der Wörgler Lokalredakteure sehr schätze, kommt es doch gelegentlich vor, dass ich mich fragen muss, ob ich schon in der gleichen Sitzung war, über die berichtet wird. So auch beim Neubau-Beschluss des Bruckhäusler Fußballvereinsheims.

Im gemeinsamen Ortsteil Bruckhäusl teilen sich die beiden zuständigen Nachbargemeinden Wörgl und Kirchbichl die kommunalen Aufgaben seit eh und je brüderlich.

Das gilt für das Feuerwehrhaus genauso wie für die Volksschule, den neuen Kindergarten, das Pfarrheim, die Vereinsräume für Musikkapelle und Schützengilde, die Bahnhaltestelle, die Stockschützenhalle, die anstehende Dorferneuerung und natürlich auch für den Fußballplatz des FCB. Wenn auch fast alle diese Einrichtungen aus historischen Gründen im Kirchbichler Ortsteil liegen, betreffen sie doch die Bruckhäusler Dorfgemeinschaft insgesamt, die sich zu gleichen Teilen aus der Wörgler und der Kirchbichler Bevölkerung zusammensetzt.

Nun hat sich der Wörgler Gemeinderat aus verschiedenen Gründen über längere Zeit nicht dazu durchringen können, dem zeitgemäßen Neubau des Fußballerheims mit dem dafür notwendigen Budgetbeitrag von € 250.000,-- zuzustimmen, obwohl Kirchbichl den gleichen Anteil bereits seit einiger Zeit zugesichert hatte.

Ein Lokalaugenschein, den ich gemeinsam mit Bürgermeister Rieder aus Kirchbichl durchgeführt habe, zeigte aber die enorme Dringlichkeit der Maßnahme aus platzmäßigen, baulichen und vor allem hygienischen Gründen. Nun kann man darüber streiten, ob das Vereinsheim nicht auch in etwas kleinerer Ausführung möglich wäre, aber wenn man etwas angeht, dann soll man es ordentlich und mit Weitsicht machen, und man hat sich von Seiten der Vereinsführung auch viel dabei überlegt.

Der Wörgler Gemeinderat hat nun in seiner letzten Sitzung dem Bau letztendlich zugestimmt und dabei einen ungewöhnlichen aber der Situation entsprechend sehr sinnvollen Weg gewählt.

Nachdem aufgrund der Großwirtschaftslage die österreichischen Gemeinden – so auch Wörgl – schmerzliche Budgetrückgänge zu erdulden haben und daher viele Projekte zurückstellen oder stoppen müssen, wäre eine Finanzierung des Beitrags aus dem laufenden Haushalt schwer zu rechtfertigen gewesen. Die Sache läuft daher nun folgendermaßen ab:

Der Wörgler Anteil von € 250.000,-- wird in Form eines endfälligen Bankdarlehens bereitgestellt, wobei die Gemeinde Kirchbichl, die als Standortgemeinde und Grundeigentümerin des Fußballplatzes das Bauvorhaben abwickeln wird, logischerweise als Darlehensnehmerin aufscheint. Die Stadt Wörgl übernimmt aber von Anfang an den Zinsendienst für diesen Kredit unter dem Titel einer laufenden Vereinssubvention für den FCB und tilgt das Obligo, wann immer sie es für budgetär sinnvoll erachtet. Nicht mehr und nicht weniger wurde vereinbart. Wörgl finanziert seinen Anteil durchaus üblich über einen Kredit, um keine Rücklagen auflösen zu müssen.

Dass darin manche Medien eine Peinlichkeit orten und gar dem großen, schwarzen Wörgl zynisch unterstellen, es stünde finanziell so schlecht da, dass es sich vom kleinen, roten Nachbarn Kirchbichl Geld leihen müsse, und damit noch einen Keil zwischen die beiden hervorragend zusammen arbeitenden Gemeinden treiben, ist für mich die eigentliche Peinlichkeit dabei.

Man müsste nur mit ein wenig Interesse unseren Haushaltsvoranschlag für 2010 lesen, um leicht zu erkennen, dass Wörgl alles andere als pleite ist. Wir besitzen hohe finanzielle Rücklagen und einen Gesamtvermögensüberschuss inklusive Immobilien und Gesellschaftsanteile – wie der Kassasturz vor etwa einem Jahr gezeigt hat – von rund € 70 Mio. (früher immerhin rund eine Milliarde gute alte Schillinge).

Die Aufgabe der Medien ist nach meinem Verständnis nicht, Entscheidungen des Gemeinderats lächerlich zu machen oder die Finanzlage einer Gemeinde schlecht zu reden und damit die Bevölkerung zu verunsichern, sondern Fakten objektiv, übersichtlich und nachvollziehbar darzustellen. Aber vielleicht sehe ich das heutzutage ja falsch.

Arno Abler
Bürgermeister der Stadt Wörgl
a.abler@stadt.woergl.at

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bruckhäusl , fcb , medien , stadtfinanzen , wörgl


Künstlerischer Weihnachtsbaum

Ich wünsche dir von ganzem Herzen

hell entflammte Weihnachtskerzen.

Nicht nur Lichter sind gemeint,

die am Weihnachtsbaum vereint

zeugen in der Heil’gen Nacht

vom Weihnachtswunder, einst vollbracht.

Ich mein‘ viel mehr den zarten Schimmer

der uns Menschen heut und immer

eint, befreit und fest verbindet,

Gottes wahre Welt verkündet,

der uns Friede, Güte lehrt

und tief in uns die Liebe nährt.

(Arno Abler 2009 – CC-by-sa)

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Audimaxbesetzung

Den österreichischen Studenten ist Respekt zu zollen, dass sie 62 Tage ausgehalten haben, um ihren Anliegen im besetzten Auditorium Maximum der Uni Wien Nachdruck zu verleihen.

Und dankbar sollte man ihnen auch sein für das kompromisslos basisdemokratische Modell, das zwar letztendlich scheitern musste, aber als realer Feldversuch in nächster Zeit ein Eldorado für engagierte Soziologen und Politikwissenschaftler sein wird.

Zwei Fehler fallen aber auf, wenn man einen objektiven Standpunkt einnimmt und die Dinge mit etwas Distanz betrachtet, welche einen echten Erfolg der Bewegung, der durchaus mit Spätzündung noch kommen mag, bis auf Weiteres verhindert hat.

Zum einen ist es der bereits erwähnte basisdemokratische Justamentstandpunkt, der den Studenten wichtiger war als ein schlagkräftiges Verhandlungsteam, das –demokratisch gewählt – den Anliegen Gesicht und Stimme gegeben hätte. Die Vertreter der Politik, allen voran der zuständige Wissenschaftsminister Gio Hahn, taten sich unendlich schwer, Schritte zu setzen, die zu einem tragfähigen Kompromiss führen könnten, wenn kein Ansprechpartner zur Verfügung steht und sich die Forderungen und Dogmen ständig ändern vom bekannten freien Studienzugang bis hin zum für das zentrale Anliegen völlig irrelevanten bedingungslosen Grundeinkommen für alle. Mit einer anonymen, inhomogenen Menschenmenge zu einem Konsens zu kommen, ist schlicht nicht möglich.

Der zweite – gravierendere – Fehler war die Definition der Basisforderung. Die Studenten verlangten zu Recht bessere Rahmenbedingungen für ihr Studium. Schön und legitim! Sie verknüpften diese jedoch von Anfang an mit dem Weg, der dahin führen sollte – nämlich enorme zusätzliche Budgetmittel der öffentlichen Hand. Ausgeschlossen wurden Studiengebühren, auch wenn sie sozial gestaffelt wären, und Zugangsbeschränkungen, auch wenn sie objektiv auf den schulischen Leistungen beruhen.

Freilich wäre es schön (Thomas Morus lässt grüßen), wenn jeder Staatsbürger das Recht hätte, ohne Studiengebühren und ohne Zugangsbeschränkung an allen österreichischen Hochschulen zu studieren, wie es ihm gerade gefällt. Ein Bildungsschlaraffenland muss man sich aber erst leisten können, und das kann Österreich wie auch die meisten anderen Länder dieser Welt definitiv – gerade jetzt – nicht.

Man schwächt aber seine Position, wenn man den Verhandlungspartner so sehr einschränkt, dass dieser keine Möglichkeit mehr hat, die Forderungen auf die eine oder andere Art zu erfüllen oder ihnen zumindest näher zu kommen.

Allgemein gesagt: Wenn man etwas wirklich erreichen möchte, darf man für maximalen Erfolg nur das eigentliche Ziel als Dogma präsentieren, nicht aber den Weg, der dorthin führen soll. Diesen sollte man tunlichst dem Verhandlungspartner offen lassen. Mit jeder Einschränkung der Art der Zielerreichung wird selbiges schwerer erreichbar. Und wenn man alle Wege, die dorthin führen, analog der Quadratur des Kreises ausgeschlossen hat, ist jede weitere Bemühung vergebene Liebesmüh.

Die Ablehnung von Studiengebühren und gleichzeitig von Zugangsbeschränkungen (z.B. Numerus Clausus) führen dazu, dass man aufgrund hoher Studentenzahlen die Studienbedingungen nur mit enorm viel Geld verbessern kann, das nun einmal derzeit einfach fehlt.

Ende!

Außer, eine der Einschränkungen wird aufgehoben, dann geht’s wieder voran.

Arno Abler
Bürgermeister der Stadt Wörgl
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Wahlurne

Wie aufmerksame, sehr sensible Beobachter bereits wahrgenommen haben und alle anderen unweigerlich in den nächsten Wochen noch wahrnehmen werden, steht mit 2010 nach sechs Jahren wieder ein kommunales Wahljahr auf dem Programm, in dem am 14. März in ganz Tirol und damit auch in Wörgl die Gemeinderatsmandate neu verteilt werden.

Es ist also wieder an der Zeit, dass die Wörgler Bevölkerung im Wettstreit der Ideen, Konzepte und Vorschläge die Eckdaten für die künftige Gestaltung unserer städtischen Gesellschaft festlegt und im Wege des Grundrechts der demokratischen Wahl (das ich durchaus als bürgerliche Pflicht verstehe) jene Personen in das Gemeindeparlament entsendet, denen sie das am ehesten zutraut.

Die einzelnen wahlwerbenden Gruppierungen werden sich in steigender Intensität präsentieren, für ihre Schwerpunkte werben und mit Persönlichkeiten aufwarten, die Kompetenz und Visionen vermuten lassen.

Die Wahl kann nur dann eine solche sein, wenn man zwischen mehreren Optionen auswählen kann. Das ist gut so und notwendig. Diese Auswahl sollte sich jedoch auf Konzepte der öffentlichen Gestaltung und der politischen Schwerpunkte beschränken und nicht die Wertebasis – wir beenden dieser Tage das Wörgler "Jahr der Werte" mit einem Diskurs über die wichtigsten ethischen Säulen unserer Gesellschaft – in Frage stellen. Ich lade daher alle Gruppen und Kandidaten ein, die Wahlauseinandersetzung in einem Klima der Wertschätzung, der Toleranz, der Menschlichkeit und der persönlichen Integrität zu führen, weil die (bisherige wie künftige) Führungsspitze unserer Gemeinde eine große Verantwortung für das Klima und den menschlichen Umgang in der Wörgler Gemeinschaft hat.

Die Stadt Wörgl steht zwar nach wie vor finanziell auf soliden Säulen, trotzdem werden sich aufgrund der nur zaghaft anspringenden Konjunktur keine teuren Wahlversprechen ausgehen. Wir sind im Gegenteil ganz besonders gefordert, alle Möglichkeiten von Effizienzsteigerungen und Einsparungen auszuloten, um den städtischen Haushalt durch kargere Zeiten zu führen. Die Konzepte der nächsten Jahre werden sich daher nicht mehr so sehr auf Investitionen in die öffentliche Infrastruktur stützen, hier sind wir bereits sehr gut aufgestellt, sondern vor allem auf eine weitsichtige Weiterentwicklung des gemeinsamen Zusammenlebens. Genau hier sind die Ideen der Gemeinderatsfraktionen gefordert und genau hier können sie auch mit Vorbildwirkung vorangehen.

Die Themen, die Wörgl in diese Richtung führen werden, sind ziemlich offensichtlich. Neben einer verantwortungsvollen Integrationspolitik, die neben einer menschlichen Grundhaltung durchaus auch deutliche Forderungen an die Migranten stellen muss, ist die beherzte Umsetzung der städtischen Verwaltungsreform für spürbare Effizienzsteigerung und die endgültige Ausrichtung auf den Bürger nach dem New-Public-Management-Modell wichtig. Und damit wird auch die Transparenz der Politik und der Verwaltung mit umfassender Information vom und zum Bürger in den Mittelpunkt rücken. Eine Weiterentwicklung der Demokratie sozusagen.

Nicht jeder kann oder möchte sich persönlich in die laufende Gestaltung der Gemeinschaft einbringen, und Modelle wie die Lokale Agenda 21 bieten zwar gute Möglichkeiten der Partizipation, stellen aber gleichzeitig für Viele auch Hürden und Zugangsbeschränkungen auf oder überfordern ihr verfügbares Zeitbudget. Es sind daher Wege zu eröffnen, die einerseits der Einzelnen und dem Einzelnen genau dann die Chance zur direkten Einflussnahme gibt, wenn dies aus der eigenen Interessenslage gewünscht ist, andererseits aber auch den gewählten Repräsentanten die Entscheidungssicherheit durch umfassende Informationen und ein möglichst vollständiges Bild des zu gestaltenden Umfelds gibt. Basisdemokratie und Repräsentativdemokratie müssen sich auf Augenhöhe begegnen und dabei eine neue gemeinsame Qualität entwickeln. Eine Aufgabe, die wir in Wörgl versuchen sollten, die aber in ganz Europa zur dringenden Lösung ansteht.

Dazu braucht es wie gesagt nicht nur moderne Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihre Stadt interessieren und engagieren sondern auch „wertvolle“ Politiker, die gemeinsam an der großartigen Sache „Wörgl“ arbeiten und gestalten wollen. Da erscheint es fast wie ein göttliches Zeichen, dass sich gerade am Ende des kommenden Jahres eines der bedeutendsten Ereignisse in unserer Stadtgeschichte zum hundertsten Mal jähren wird. Am 31. Dezember 1910 wurden die bis dahin getrennten Gemeinden Wörgl-Kufstein und Wörgl-Rattenberg durch beherzte Menschen vereinigt, um künftig ihren äußerst erfolgreichen Weg gemeinsam zu gehen.

Arno Abler
Bürgermeister der Stadt Wörgl
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Mozarts Brief aus Wörgl im Original

Naja, eigentlich ist es schon ein Weilchen her, dass dieser Gruß ausgesprochen wurde und er war damals sicher auch etwas verhalten und entbehrte wohl noch jedweder enthusiastisch entgegengebrachter völkischer Verehrung.

Genauer gesagt: Es war vor exakt 240 Jahre, am 14. Dezember Anno Domini 1769, als das Salzburger Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart im zarten Knabenalter von 13 Jahren mit seinem Vater per Postkutsche in Wörgl Station machte und hier bei uns die Nacht verbrachte. Das allein mag ja vielleicht noch nicht so sensationell sein. Schließlich hat jeder berühmte Reisende an zahllosen Orten irgendwann Station gemacht, ohne dass gleich sein Ruhm auf den zufällig gewählten Wirt abgefärbt hätte.

Aber so zufällig war in diesem Fall die Wahl des Wirts gar nicht. Mozarts hatten nämlich Freunde hier in Wörgl, bei denen sie übernachteten, wahrscheinlich in dem ehemaligen Baslergut, einem kleinen Bauernhof dort, wo früher die Wörgler Molkerei stand und heute das Veranstaltungszentrum KOMMA steht (vielleicht sollte man auf diesem edlen Boden mehr Mozart spielen?).

Noch viel bedeutender macht seinen Aufenthalt in Wörgl aber eine andere Tatsache, die mit Mozarts musikalischem Schaffen nur indirekt zu tun hat. Von hier schrieb W.A.Mozart seinen allerersten noch erhaltenen Brief. Wörgl genießt daher in allen Ausgaben der Mozartbriefsammlung das Privileg der ersten Seite. Und diesen Brief, den Mozart an seine Schwester Nannerl schrieb, möchte ich den geneigten Lesern meines Blogs nicht vorenthalten.

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Wirgel, den 14. Dezember 1769
Meine liebste Schwester.

Wir sind in wirgel Gott sei Dank sehr gut angekommen. Wenn ich die Wahrheit berichten soll, muss ich also sagen, dass das Reisen auf diese Weise recht vergnüglich ist, dass es nicht kalt und in unserem Wagen warm wie in einem Zimmer ist.
Wie geht es mit dem Halsweh? Ist unser Herr Plagegeist am Tag, an dem wir aufgebrochen sind, nicht gekommen?

Wenn du Herrn Schiedenhofen siehst, erzähle, dass ich immer singe: Tralaliera, Tralaliera und sag ihm, dass es jetzt während meiner Abwesenheit von Salzburg nicht notwendig ist, Zucker in die Suppe zu geben.

In Lofer haben wir zu Abend gegessen und bei Herrn Helmreich, der hier Pfleger ist, übernachtet. Seine Gattin ist eine liebe Frau, sie ist die Schwester des Herrn Moll.

Ich bekomme Hunger, habe große Lust auf Essen. Lass es dir mittlerweile gut gehen, leb wohl!

Wolfgang Mozart.

PS. Eine Empfehlung an alle meine guten Freunde, an Herrn Hagenauer, an seine Frau, an ihre Söhne und Töchter, an Frau Rosa und an ihren Mann, ferner an Herrn Adlgasser und Spizeder.
Den Herrn Hornung frag statt meiner, ob er nicht noch einmal geglaubt hätte, dass ich statt deiner im Bett wäre.

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Wie schön, dass Mozart Komponist geworden ist und nicht Schriftsteller.

Arno Abler
Bürgermeister der Stadt Wörgl
a.abler@stadt.woergl.at

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Partygäste

Tja, nun ist es soweit. An der Wörgler Sperrstundenfront tut sich was. Die Gewerbebehörde der Bezirkshauptmannschaft Kufstein hat der ONYX-Bar die Betriebsanlagengenehmigung mit einer Öffnungszeit bis 5:00 Uhr Früh erteilt und damit der bisherigen Regelung, dass in der Wörgler Innenstadt die Lokale um 2:00 Uhr zusperren müssen, ein Ende gesetzt.

Wie bekannt sein dürfte, habe ich vor einiger Zeit aufgrund immer mehr ausufernder nächtlicher Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und Randalenakte und daraus resultierender Hilferufe aus der Bevölkerung die Notbremse ziehen müssen und per Bescheid die Sperrstunde dreier Lokale, die bis dahin eine spätere Sperrstunde hatten, auf 2:00 Uhr verkürzt.

Dafür war ein umfangreiches, vorausgehendes Gutachterverfahren notwendig, bei dem die Polizei genau erhoben hatte, welche Übertretungen in der Stadt vorgefallen waren, die mit einer späteren Sperrstunde in ursächlichem Zusammenhang standen. Einer der Bescheide wurde bis zum Verwaltungsgerichtshof angefochten, aber letztendlich als hieb- und stichfest bestätigt.

Die nächtlichen Problemfälle hatten sich daraufhin um über die Hälfte reduziert und gaben dem drastischen Schritt, der vielen vergeblichen Versuchen zur Eindämmung nächtlicher Rücksichtslosigkeit folgte, in der Praxis Recht. Viele junge Wörglerinnen und Wörgler, die nichts dafür konnten, haben die „verkürzte“ Partynacht natürlich sehr bedauert.

Durch die nunmehrige BH-Genehmigung für das Innenstadtlokal ONYX-Bar, ab sofort bis 5:00 Uhr offen zu halten, ist diese Regelung obsolet geworden, weil es nicht einzusehen ist, andere Lokale wirtschaftlich zu benachteiligen, wenn dadurch der Zweck der Übung ohnehin nicht erreicht werden kann. Gerechtigkeit und faire Rahmenbedingungen sind für mich ein unabdingbares Grundprinzip.

Ich habe daher die betreffenden Bescheide mit sofortiger Wirkung aufgehoben, was bedeutet, dass die Wörgler Lokale wieder bis zu ihren ursprünglichen Sperrzeiten offen halten dürfen.

Ganz deutlich sei aber gesagt: Der Beobachtungszeitraum beginnt nunmehr von vorne. Nach einem halben bis dreiviertel Jahr wird wiederum evaluiert, ob sich durch die Änderung neuerlich ein unzumutbares Ansteigen der nächtlichen Ausschreitungen zeigt, oder ob vielleicht bei den Betroffenen doch die Vernunft eingekehrt ist. Schließlich geht es um ihr eigenes Nachtleben und das ihrer Freunde, welches nur durch rücksichtsloses Verhalten Einzelner gefährdet wird.

Ich würde mich freuen, wenn die neuerliche Einschränkung der Sperrstunde in Zukunft nicht mehr nötig wäre, weil ab nun IN den Lokalen gefeiert wird und nicht mehr auf dem Heimweg.

Ich appelliere daher eindringlich an jeden einzelnen von euch, liebe Gäste des nächtlichen Wörgl, auch nach ein paar Gläschen am Nachhauseweg Vernunft und Rücksicht zu zeigen und dies auch von euren Kollegen, Freunden und Cliquenmitgliedern einzufordern.

Ich wünsche allen Partyfans ein vergnügliches Nachtleben und dem Rest der Bevölkerung ruhige, erholsame Nachtstunden.

Arno Abler
Bürgermeister der Stadt Wörgl
a.abler@stadt.woergl.at

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Bauer beim Melken

Was für ein provokanter Titel für diesen Blogbeitrag! Und ich muss sogleich klarstellen, bevor der Sturm der Tiroler Landwirte über mich hereinbricht, dass ich nicht den heimischen Bauernstolz oder ein mangelndes politisches Gewicht der Tiroler Landbevölkerung meine sondern einzig eine selbstbewusste Markenpflege für Tiroler Lebensmittel.

Anlass für diese Zeilen ist die sehr erfreuliche und vernünftige Firmenfusion der TirolMilch bei uns in Wörgl, die für das Unternehmen viele Synergieeffekte bringt und die Produktion und Vermarktung unserer Tiroler Flaggschiff-Milchmarke massiv verbessern wird.

Aber was man neben den stolzen Berichten über den Neubau in Wörgl und das innovative Betriebskonzept der TirolMilch immer wieder durchhört, ist die existenzielle Sorge der Tiroler Landwirte über den niedrigen Milchpreis einerseits und das drohende Auslaufen der EU-Milchwirtschaftsförderung andererseits.

Die Situation ist schnell erklärt: Solange Milch gleich Milch ist, gibt es mehr oder weniger einen Einheits-Milchpreis, der sich bei den Endverbrauchern wie immer nach Angebot und Nachfrage richtet. Und nachdem mehr Milch produziert wird als in den Förderquoten festgelegt ist, sinkt der Preis. So simpel ist das.

Nun könnte man sicher in Tirol die Menge drosseln, was aber angesichts der 150 Mio. Tonnen, die in der EU jährlich produziert werden, so gut wie keinen Effekt hätte. Die zweite Lösungsmöglichkeit des Problems liegt aber viel näher:

Milch ist nicht gleich Milch!

Tiroler Milch wird mit den feinsten Almgräsern der Welt produziert, mit dem saubersten und besten Quellwasser, das man sich wünschen kann, und in kleinstrukturierten, liebevoll geführten Bauernhöfen, auf denen jede Kuh individuell betreut wird und noch einen Namen hat.

Diese einzigartigen Rahmenbedingungen sollten wir endlich selbstbewusst in die Waagschale werfen und eine Marke von Tiroler Milchprodukten kreieren, die man sich leisten können muss. Diese hochwertigen Produkte sollten in den Gourmet-Abteilungen Europas stehen und nicht in 2-zum-Preis-von-1-Dumping-Manier verschleudert werden. Milch, Butter und Käse aus Tirol könnten in edel designten Verpackungen als Luxusware hochpreisig europaweit die Speerspitze der Qualitäts-Lebensmittel bilden. Viele Menschen können es sich immer noch leisten, für kompromisslose Spitzenqualität erheblich mehr zu bezahlen als für das übliche Nahrungsmittel-Einerlei. Und sie würden das auch gerne tun, wenn sie die Wahl hätten.

Milchprodukte und natürlich genauso Obst, Gemüse, Fleisch und all die anderen hervorragenden Produkte aus Tirol könnten in einem Atemzug genannt werden mit Schinken aus Parma, Trüffel aus dem Piemont, Schokolade aus Belgien, Wein aus dem Bordeaux oder Schaumwein aus der Champagne.

Dazu müssen sich die Tiroler Bauern nur entscheiden, sich vom Tropf der EU-Förderungen zu lösen und sich strengen Produktionskriterien unterwerfen, die aber nirgends so leicht erfüllt werden könnten, als im klimatisch und landschaftlich gesegneten Tiroler Land. Das Label „Bio“ sollte unseren Landwirten dabei nur ein müdes Lächeln Wert sein. Natürlich geht so etwas nicht von heute auf morgen, aber man kann ja mit einer kleinen Gruppe beginnen, eine exklusive Marke innerhalb der TirolMilch und die Kriterien für die Produktion definieren und dann immer mehr Produzenten in den elitären Reigen aufnehmen, die ihre Zukunft ebenfalls nicht von der EU abhängig machen sondern selber in die Hand nehmen wollen.

Nur Mut, liebe Bauern, vom Jammern wird nichts auf dieser Welt besser. Nur beherzt voran geschritten kommen wir der Zukunft näher. Und diese kann für uns in Tirol sehr erfolgreich sein, wenn wir es wollen. Mander 's isch Zeit!

Arno Abler
Bürgermeister der Stadt Wörgl
a.abler@stadt.woergl.at

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eu-förderungen , landwirtschaft , milchpreis , tirol-milch